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Umweltaussagen müssen künftig präzise und spezifisch formuliert sein und auf klaren, zugänglichen und überprüfbaren Nachweisen - beruhen – im Einklang mit den Grundsätzen des Ecocert-Ansatzes ClaimCheck, wonach Aussagen nachvollziehbar begründet und durch verifizierbare Belege gestützt werden müssen.

Allgemeine Begriffe wie „grün“ oder „umweltfreundlich“ sind unzulässig, es sei denn, sie beziehen sich auf eine anerkannte und nachweisbare Spitzenleistung. Dadurch sollen unklare oder zu weit gefasste Aussagen vermieden werden, die zu Greenwashing beitragen.

ANFORDERUNGEN AN NACHWEISE

Umwelt- oder Sozialkennzeichnungen dürfen nur verwendet werden, wenn sie auf einem soliden und transparenten Zertifizierungssystem basieren, das von einer unabhängigen dritten Partei geprüft wurde – oder wenn das Label direkt von einer öffentlichen Behörde vergeben wird.

Die Zertifizierungssysteme müssen strenge Anforderungen erfüllen, darunter:

  • mit Fachleuten und relevanten Stakeholdern abgestimmte Kriterien

  • eine transparente und diskriminierungsfreie Gouvernance

  • klare Verfahren zum Umgang mit Nicht‑Konformitäten

  • unabhängige Kontrollen nach anerkannten Standards (z. B. ISO 17065)

Diese Grundsätze sichern Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit und Vertrauen der Verbraucher – und verhindern die Verbreitung selbst deklarierter Nachhaltigkeitslabels.

ÜBERPRÜFUNG DURCH DRITTE

Aussagen wie „klimaneutral“, die sich ausschließlich auf Kompensationsmaßnahmen stützen, sind nun streng eingeschränkt.

Die Richtlinie legt den Fokus klar auf

tatsächliche Emissionsreduktionen. 

Unternehmen müssen transparent über messbare Fortschritte berichten, bevor sie sich auf irgendwelche Ausgleichsmechanismen beziehen dürfen.

Dieser Ansatz sorgt für verlässlichere Informationen und hilft Verbraucherinnen und Verbrauchern, die tatsächlichen Auswirkungen unternehmerischer Maßnahmen besser zu verstehen.

AUSSAGEN ZUR CO₂-KOMPENSATION

Überblick über die EmpCo Richtlinie

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Empowering Consumers - Richtlinie (EU) 2024/825

Der Weg zum Ende von

Greenwashing

in Europa

Die Richtlinie „Empowering Consumers“ (EU) 2024/825 (EmpCo) stärkt den europäischen Rahmen, um Verbraucherinnen und Verbraucher besser vor vagen, irreführenden oder unbelegten Umweltaussagen zu schützen. Sie präzisiert die Vorgaben, verbessert die Verlässlichkeit von Informationen und formuliert klare Anforderungen für die Verwendung von Umweltlabels und Nachhaltigkeitsbotschaften.

Diese neue regulatorische Landschaft unterstreicht die Notwendigkeit, Aussagen nachvollziehbar zu begründen und durch überprüfbare Nachweise zu stützen – eine Haltung, für die Ecocert seit mehr als 30 Jahren steht.

Directive Breakdown

Verschaffen Sie sich einen Überblick über die wichtigsten Auswirkungen, analysieren Sie die Markterwartungen und bereiten Sie sich auf eine verantwortungsvolle, regelkonforme Kommunikation nach europäischen Vorgaben vor.

NICHT ERLAUBT

  • Allgemeine Begriffe wie „eco“, „grün“ oder „natürlich“ ohne nachweisbare herausragende Leistung im Umweltbereich

  • Indirekte Aussagen durch Bilder (Bäume, Wasser, Wälder) oder Farben, die Verbraucherinnen und Verbraucher in die Irre führen könnten

  • Aussagen wie „klimaneutral“, die ausschließlich auf Kompensationsmaßnahmen beruhen

  • Selbstvergebene Nachhaltigkeitslabels ohne unabhängige Zertifizierung

ERLAUBT

  • Klare, präzise und überprüfbare Aussagen

  • Tatsächliche und messbare Reduzierung von CO₂-Emissionen

  • Verwendung offizieller oder von Drittparteien zertifizierter Labels

  • Klare Informationen zur Produktlebensdauer und Reparierbarkeit

Die Säulen der EmpCo Richtlinie

l 40%

 

der Umwelt- und Sozialaussagen sind unbelegt

(Quelle: EU Commission)

l 1/2

Die Hälfte aller grünen Labels weist eine schwache oder gar keine Überprüfung auf

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Décryptage de la directive 

Information

Unterstützung, um die „Empowering Consumers“- Richtlinie zu verstehen und ihre Anforderungen in eine Kommunikationsstrategie zu integrieren.

SCHULUNG

Praxisnahes Programm, das Unternehmen dabei unterstützt, Umweltangaben und Labels verantwortungsvoll zu nutzen, irreführende Praktiken zu vermeiden und eine verantwortungsvolle Umweltkommunikation zu entwickeln.

VERIFIZIERUNG

Unabhängige Überprüfung durch eine Drittpartei, um die Übereinstimmung zwischen Nachweisen und Aussagen sicherzustellen.

LABELS

Zertifizierung von Nachhaltigkeitslabels, gestützt auf mehr als 30 Jahre Erfahrung in Audits.

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